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 Dawns Kratives Heim

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BeitragThema: Dawns Kratives Heim   Di Okt 27, 2009 4:27 pm

Joa, ich persönlich schreibe für mein leben gerne, auch wenn ich selten zeit für längere projekte habe, was eigentlich sehr schade ist, da ich mich gerne mal etwas längerem widmen würde.

Allerdings habe ich viele One shots geschrieben und ein paar davon kann man denke ich schon lesen.
Ich freue mich über jeden kommentar, seid allerdings fair und nicht beleidigend wenn es geht, ich kann sehr gut mit kritik umgehen, hasse es allerdings wenn man meint man müsste alles immer besser wissen und allen immer sagen wie es sein muss und sie indirekt als dumm abstempel. wenn es dann auch noch beleidigend wird sehe ich ehrlich gesagt rot, was denke ich jeder nachvollziehen kann.

lg dawn~
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BeitragThema: Die Stille in mir   Di Okt 27, 2009 4:28 pm

Die Stille in mir

» Stille umgibt mich,
Stille fesselt mich,
Stille erdrückt mich… «


Geliebte Schwester,
diesen Brief widme ich dir, geschrieben umgeben von einer unnatürlichen Stille, nicht verursacht durch das Schweigen vieler, sondern durch das Schweigen einer ganzen Welt.
Es ist nun eine Weile her, seid es passiert ist, seid diese Stille einkehrte. Um genau zu sein fast ein Jahr.

Ich weiß, dass du die Dinge selten so meintest wie du sie Sagtest und ich weiß, dass du selten das bezwecken wolltest, was du am Ende bezweckt hast. Ich weiß bis heute nicht, was für ein wildes durcheinander in dir vorging, was dich zu deinen Taten trieb, was dich dazu brachte deine Verantwortungen so zu vernachlässigen und dich selber verkommen zu lassen.
Ich weiß nicht was du durchgemacht hast, dass du so geworden bist wie du bist, aber ich weiß, dass mich heute alles vergangene in Stille hüllt. Ein drückendes Gefühl lässt meine Glieder taub werden und meinen Blick für das wesentliche verschwimmen.
Ist das Stille?

Deine Kinder hast du zurück gelassen, dein ewiger Teufelskreis. Verursacht durch dein sein, dein Tun, dein Fühlen. Wie ich dich gehasst habe. Wie ich dich gehasst habe dafür, dass ich dich nie so hassen konnte, wie ich es wollte.
Jetzt ist mein Hass verschwunden, ertränkt in Stille.

Da ist immer dieses leise Flüstern, welches meine Perfekte Stille durchbricht, nur für einen kleinen Moment, einen Moment in dem ich mich plötzlich wieder fühle wie früher, frei und mit einem klaren Blick für die Wirklichkeit. Aber nur für einen Moment.
Danach ist es wieder Still, die ganze Welt scheint zu schweigen, scheint sich von mir abzuwenden und scheint in einen Stummen streit mit sich selbst verwickelt.
Meine Angelegenheit ist diese Welt nicht mehr, für mich bleibt sie von nun an Stumm. Auch du bleibst für mich Stumm, stumm, weil du gegangen bist, ohne ein Wort, ohne einen Abschiedsbrief, einfach gegangen, so wie ich nun.

Meine geliebte Schwester, ich hoffe auch du fühlst nun diese Stille, wie sie dich umgibt und einhüllt und am Ende sogar zu erdrücken droht. Diese Stille die auf die Einfachkeit folgte, mit der du vor deinen Verantwortungen und Problemen weg rennen wolltest. Ans zurückkommen hast du nie gedacht als du damals sagtest, du wolltest weg, nur für kurze Zeit, nur um dich zu besinnen, für dich war von Anfang an klar, dass du lieber ganz gehen wolltest, nicht wahr?

Ich hoffe nach der Stille kommt noch was anderes, etwas, was wir teilen können, denn diese Stille lässt sich sicher nicht Teilen, jedenfalls nicht jetzt…
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BeitragThema: Sandcastles and Fairytales   Di Okt 27, 2009 4:30 pm

Sandcastles and Fairytales

Es war sonnig und der Sand unter Rukia war brennend heiß, und doch war es angenehm endlich aus dem schwarzen Alltag heraus zu kommen und mal wieder Urlaub zu machen. Sorgfältig eingecremt lag die Shinigami unter einer leuchten grünen Palme die bei dieser Hitze einen angenehmen Schatten spendete. Ein stück weiter von ihr entfernt rauscht das Meer und teilweise hörte sie ein paar der anderen Shinigamis, die sich am Strand vergnügten.
„Hier Rukia, dein Cocktail.“ Der Orangehaarige Shinigami blickte sie lächelnd an und hielt ihr das bunte Getränk hin. Dankbar griff sie danach und stürzte es gierig hinunter.
„Schon fast unangenehm diese Hitze.“ Bemerkte der Shinigami neben ihr und ließ sich auf seinem Handtuch nieder. In den Wassertröpfchen in seinen feuchten Haaren brach sich das Licht der Sonne und ließ sie in bunten Farben glänzen. Lächelnd fuhr die Shinigami dem Orangehaarigen durch die Haare: „Sag nicht, du bereust es hier Urlaub zu machen?“
Ichigo schien einen Moment zu überlegen, dann grinste er: „Natürlich nicht.“ Damit ließ er sich zurück in den Sand fallen und genoss die Wärme auf seiner Haut.
Verstohlen musterte Rukia den dösenden Shinigami neben sich. Immer wieder wurde sie schwach bei diesem Anblick und hätte sich ihm am liebsten in die Arme gelegt und sich feste an ihn gekuschelt, was sie natürlich nie tat. Sie seufzte und ließ sich ebenfalls auf den Rücken fallen um zu Dösen.

+++

Einige Stunden verstrichen und nichts war zu hören außer das gleichmäßige Rauschen der Wellen, das Lachen der anderen und der gleichmäßige Atmen des Shinigamis der neben ihr eingeschlafen war. Rukia überlegte grade Ichigo etwas mit Sonnenmilch auf den Bauch zu schreiben, als etwas Kaltes auf ihre Haut tröpfelte und eine Gänsehaut bei ihr auslöste. Sie schielte leicht nach oben, doch durch die blendende Sonne erkannte sie nur einen dunklen Umriss der Person vor ihr, es war Renji.
„Los ihr beiden Faulenzer, wir machen einen Sandburgen Konntest.“ Er grinste breit und zog Ichigo auf die Beine, der ihn verschlafen anblickte. Mühsam rappelte Rukia sich auf und trottete den beiden Shinigamis hinterher, die sich zu streiten begonnen hatten, weil Renji Ichigo geweckt hatte. Rukia hatte keine Ahnung warum sie unbedingt mit machen sollte, aber sie wollte keiner Spielverderberin sein, weswegen sie sich von Matsumoto die Regeln erklären ließ. Man durfte kein Kidou oder sonstiges benutzen, dass einzige was ihnen allen zur Verfügung stand war ein Eimer, eine Schippe und ein paar Muscheln und Seetang. Argwöhnisch betrachtete Rukia die Utensilien die man ihr gegeben hatte, sie war sich sicher, dass damit keiner was Vernünftiges zu Stande bringen würde.
„Viel Glück.“ Ichigo trottete an ihr Vorbei und verschwand hinter einem großen Fels. Rukia blickte ihm verwundert nach, dann ließ sie sich in der Nähe des Wassers nieder und begann Matsch in ihren Eimer zu schippen.

+++

Die Sonne begann bereits unter zu gehen, als Matsumoto, die Schiedsrichterin und zusammen mit Kira und Iba Jurorin spielte, abpfiff und mit Klemmbrett unterm Arm und Iba und Kira im Schlepptau begann die Sandburgen zu Kritisieren. Hinamori bekam nur 6 von 10 Punkten, obwohl Rukia fand, dass sie mindestens 8 verdient hätte, aber Matsumoto fand an allem was zu kritisieren, selbst an Hitsugayas Sandpalast, den der kleine Taichou mit viel Mühe erbaut hatte. Dann kam sie endlich bei Rukia an. Rukia hatte einen Sand Chappy gemacht, mit langen Seetanghaaren und glänzenden Muscheln als Augen, trotzdem bekam sie nur vier Punkte, weil Matsumoto meinte dass sie mit dem Sand Chappy das Thema verfehlt hätte, immerhin ginge es hier um Sandburgen. Dann verschwand Matsumoto mit den restlichen Juroren hinter dem Fels wo Ichigo gebaut hatte. Es dauerte eine Weile, bis sie Freudenstrahlen wieder dahinter Auftauchte.
„Wir haben unseren Sieger, Ichigo.“
Die anderen Blickten zunächst verwirrt, klatschten dann allerdings kurz und wanden sich ab um sich wieder den anderen Aktivitäten zu widmen, wie zum Beispiel dem Volleyball spielen, andere legten sich auf ihre Handtücher und genossen die letzten Sonnenstrahlen. Matsumoto verschwand mit Kira, Hisagi und Iba zum Sake trinken und Rukia blieb alleine an ihrem Sand Chappy zurück. Sie blickte auf das kleine Kaninchen aus Sand, welches nun langsam von den Fluten ergriffen und abgetragen wurde. Seufzend ließ sie sich daneben nieder und betrachtete schweigend, wie von dem Bild immer weniger übrig blieb.
„Ach, hier bist du.“ Ichigo tauchte plötzlich neben ihr auf und grinste breit. „Hast wohl zu nah am Wasser gebaut was, komm malt mit.“ Er ergriff ihre Hand und zog sie mit Richtung Fels. Verwirrt blickte Rukia abwechselnd von ihrer Hand die in Ichigos lag zu Ichigos Hinterkopf, dann blieb er abrupt stehen und Rukia lief direkt in ihn hinein. Er zog sie um sie herum und präsentierte ihr seine Sandburg, oder wohl besser gesagt ihr Abbild in Sand und es sah genau so aus wie sie. Verwundert bestaunte sie das Bild.
„Das bin ich.“ Stellte sie monoton fest und konnte immer noch nicht fassen, dass der Orangehaarige zu so etwas fähig war.
„Ja, hat ne ganze menge Arbeit gekostet, aber es hat sich gelohnt denke ich.“ Sagte der Orangehaarige und blickte sie freudig an. Am liebsten wäre Rukia ihm sofort um den Hals gefallen, so etwas Süßes hatte noch nie jemand für sie gemacht.
„Gefällt es dir?“ erwartungsvoll blickte er sie an. Sein Blick ließ sie schwach werden und sie brachte nur ein stummes nicken zu stande.
„Das habe ich nur für dich gemacht.“ Er war ihr plötzlich ganz nah, sein Atem kitzelte an ihrem Ohr, als er ihr die Worte ins Ohr flüsterte und sie konnte seine Wärme genau spüren, obwohl er sie noch nicht berührte. Sie lächelte selig, dann nahm er sie in den Arm, zog sie ganz fest an sich und sie spürte seine zarte Haut die sich so heiß anfühlte auf ihrer Haut, so heiß das es weh tat, aber es fühlte sich so richtig an. Eine Hand vergrub er in ihrem Haar und legte sein Gesicht an ihre Halsbeuge. So standen sie reglos da, keiner sprach ein Wort, nur das leise brechen der Wellen unterbrach die Stille hin und wieder.
„Ich liebe dich.“ Flüsterte sie plötzlich ohne großartig zu überlegen. Sie merkte wie er sie fester an sich zog und das brennen auf ihrer Haut in ein kribbeln überging.
„Ich dich auch…“ flüsterte er und küsste sanft ihren Hals, weiter hinauf, bis sich ihre Lippen gefunden hatten. Der Kuss war lang und innig und er schmeckte nach Sommer, frischer Luft und einem süßen Cocktail, dies alles zusammen ließ in Rukia viele Mächtige Gefühle erwachen und leise begannen ihre Tränen zu laufen, Tränen aus Freude, Tränen aus Erleichterung, Tränen weil alles unausgesprochene mit einem mal wie ausgesprochen war…
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BeitragThema: Your Death...   Di Okt 27, 2009 4:31 pm

Your Death

Es war nur einen Moment in dem wir uns in Sicherheit wiegten, doch mit einem schlag änderte sich das. Die Verwunderung stand auch die ins Gesicht geschrieben. Es ist die Unfähigkeit die mich heute wütend macht wenn ich zurückdenke, unsere Unfähigkeit etwas zu tun. Das einzige was wir tun konnten, was ich tun konnte, war zusehen, zusehen wie die Gegner unsere Verwunderung über die plötzliche Wende nutzen, obwohl wir uns doch so sicher Gefühlt hatten. Dieser kurze Moment hatte so viel ausgemacht.
Mit dem letzten bisschen Kraft das ich zusammen gerauft hatte wollte ich dir helfen, doch meine Unfähigkeit siegte und als Preis zahlte sie ein Leben, dein Leben!
Ich war wütend auf mich, weil ich dich nicht beschützen konnte wie du es immer für mich getan hattest. Ich war wütend über meine Unfähigkeit einen Menschen zu schützen, der mir Wichtig war. Ich war mich sicher, dass ich einen Weg gehabt hätte dir zu helfen, doch ich war zu Unfähig.
Tausend Gedanken rasten durch mein Gehirn und schienen in mein Herz einzuschlagen wie scharfe Klingen. Ich musste zusehen wie unser Gegner, der unsere Unfähigkeit so gut erkannt hatte, so schnell ausgenutzt hatte und dich tötete. Es zerriss mir das Herz einzusehen das es geschehen war, dass das geschehen war, was ich nie wahr haben wollte, dass du eines Tages nicht mehr da sein würdest. Doch nun war diese wage Vorstellung die ich immer wieder fort geschoben hatte Realität geworden und ich musste mit meinen eigenen Augen zusehen, weil ich zu Unfähig war dich zu beschütze, wie du es so oft für mich getan hattest.
Ich war wütend, weil du diesen riskanten Plan benutzt hattest und nun gegen dein versprechen einfach sterben würdest. Du hattest gesagt du würdest nicht als Opfer enden, das sich für seine Kameraden opfern würde um ihnen zum Sieg zu verhelfen, aber du hattest es tun müssen, weil ich zu Unfähig war dich zu schützen.
Jetzt knie stehe ich neben deinem Grab und der Regen prasselt auf die noch lockere Erde unter der dein lebloser Körper ruht. Wir alle stehen hier um dein Grab herum gefangen von der Trauer und dem Schmerz der uns diese Realität bringt. Trotz das wir dich als dein Team, als deine Kameraden nicht retten konnten bist du sehr stolz auf uns alle, das macht mich noch mehr wütend und vertieft den Schmerz der tief in meinem Herzen überhand zu gewinnen scheint.
Dein letzten Worte galten mir, es war eine Ehre die ich eigentlich nie verdient hätte, doch die mir die Augen öffnete. Dein Tod würde uns allen großen Schmerz bereiten, er würde uns lange verfolgen, doch unsere Erinnerungen an die Zeit mit dir würden dich ewig am Leben erhalten. Ein Teil von dir würde nun in deinem Team weiter Leben, welches du solange durch den schweren Weg eines Ninjas geführt hattest, der andere in dem ungeborenen Kind das du uns zurück gelassen hattest. Ich schwöre dir hiermit, das ich auf ewig auf dein Kind und auf alle anderen Kinder die in unserem Dorf geboren werden acht geben werde, so wahr ich ein Ninja aus Konoha bin.
Asuma-san… nun verstehe ich deine Worte… Nicht der Hokage ist der König, sondern die Kinder, die Kinder die unsere Generationen ewig weiter vertreten werden.
Wir werden dich nie vergessen… und nun werden wir und rächen, für den Tod eines so fabelhaften Ninjas.
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BeitragThema: Re: Dawns Kratives Heim   Di Okt 27, 2009 4:53 pm

Meine neuste Wettbewerbsgeschichte.

Ein Augenblick in der Ewigkeit

So wie die Nacht sich über den Tag legte, so legten sich die Schatten über ihre Seele, ihre Züge und ihre sonst so klaren Augen. Es war die Angst, die sie in ihren gewaltigen Klauen gefangen hielt, sie davor zurück hielt das zu tun, was sie schon so lange hatte tun wollen.
Wie eine Ewigkeit, so kam es ihr vor, stand sie vor dem Fenster. Der Regen prasselte unaufhörlich auf die marmorne Fensterbank. Ihr Atem hinterließ eine feine gräuliche Spur auf der kalten scheinbar dunklen Scheibe und verschwand so schnell wieder, wie sie aufgetaucht war.
Ihre Gedanken folgten dem Regen, den unaufhörlichen Tropfen die zu kaum zählbarer Zahl auf den Boden prasselten und somit scheinbar alles Leben unter der Erde ertränken wollten. Ihre Augen blickten in die Leere und doch konnte sie die dunklen Schatten in der Nacht sehen die um den kleinen Brunnen tanzten. Jede ihrer Bewegungen war erfüllt von unendlicher Traurigkeit, die so wunderschön wirkte wie das Lächeln eines Engels.
Um sie herum herrschte Stille, aber dennoch vernahm sie die Melodie der Wesen, eine stille Melodie voller Schmerz und Wut, die keiner zu hören vermochte. Die Töne der Melodie streiften ihre Haut und umspielten sie, hinterließen kalte Spure auf ihrer freigelegten Haut.

Eine Ewigkeit war nun vergangen seit der Mann in ihr Zimmer eingedrungen war, seit er ihr das Nachthemd aus zarter Seide vom Leib gerissen hatte und seine dunklen Fantasien an ihrem zarten Mädchenleib ausgelassen hatte. Eine Ewigkeit nun verfolgten sie die Geister ihrer selbst, spielten ihre eigene Melodie voller Trauer und Hass und tanzten ihren wunderbaren Tanz der Rachegelüste.
Nie hatte man ihn gefasst, auch nach einer Ewigkeit nicht. Freigelassen haben sie ihn. Ihre Stimme als unzurechnungsfähig bestimmt, nur weil sie Dinge sah und hörte, die anderen verborgen waren. Weil ihr Geschehnisse zu Teil wurden, von denen anderen nur Träumen durften. Nur weil sie da war, wo viele sich hin wünschten.
Sie war an einem Ort, an dem Ewigkeit keine Rolle spielte, nur der Augenblick war etwas Besonderes an diesem Ort, denn der Tod war ewig, doch auch er konnte keine Augenblicke halten, konnte dem Augenblick nicht seine unnatürliche Schönheit nehmen und ihn gefrieren lassen.
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BeitragThema: Re: Dawns Kratives Heim   Do Okt 29, 2009 7:35 pm

Die schatten von FaI

Es begann mit Licht und endet mit Licht und dazwischen ist Dunkelheit. Die Dunkelheit mit ihrer unglaublichen Schönheit die so unbekannt war wie die Gefahren die die hereinbrechende Dunkelheit mit sich trug.
Eine dieser Gefahren, so erzählt man sich, sind die Schatten. Die Schatten des Vergangenen und des Gegenwärtigen. Geboren aus der Dunkelheit und dem, was die Menschen in dieser Welt Verloren hatten.

Doch im Grunde waren die Schatten nur ein Abbild dessen was die Welt verlor. Die Melodie der Schatten war erfüllt von Trauer und unbegrenzter Sehnsucht, Sehnsucht nach Farbe und nach dem Leben.
Die Menschen schienen schon längst vergessen zu haben was Leben bedeutete, denn grau zierte ihre Seelen, ihren Alltag und ihre Gesichter. Die Augen leer und glanzlos.

Die Schatten waren anders. Wenn die Schatten ihre Melodien erklingen ließen und ihre Bewegungen eins wurden mit dem Klang erstrahlte die Welt für die, die sie sehen konnten in neuen Farben. Sie schenken den wenigen, welche die Kleinigkeiten im Leben noch zu schätzen wussten, einen Blick in ihre Welt, in die Welt der sie nachtrauerten und der Welt von der sie erzählten, einer Welt, die irgendwo existierte, wo selbst die menschliche Fantasie nicht ausreichte um sie sich vorzustellen.

Sie erzählten von warmen Herbstwäldern und Rappsfeldern dessen strahlendes gelb so gar nicht in dieses Herbstbild passte, so stechend das es störte und so prächtig, dass es das Bild abrundete mit einer besonderen Note. Sie erzählten von strahlenden Wiesen und Feldern und der Geruch von frischem Gras umhüllte einen wie ein sanftes Seidentuch.

Die Schatten waren keine Gespenster der Nacht, sie waren lediglich die Bilder dessen, wovor die Menschen ihre Augen verschlossen. Sie waren das, was die Menschen aus ihrem Leben ausschlossen weil es nicht in ihre graue Welt passte. Die Menschen, die so viel weniger Farbe in sich trugen wie die dunkeln Schatten. Die Menschen, die sich vor dem fürchteten, was sie so streng aus ihrem Leben verbannten, etwas was die Perfektion ihres Leben zerstören würde mit seinen grellen kräftigen Farben.

Das grau war alles was den Menschen blieb und die Schatten erzählten weiter, voller Wut, voller Trauer und voller Unverständnis. Von dem was war und von dem was noch kommen sollte…
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